Das Feuer, das Du in anderen entzünden willst, muss zuerst in dir brennen.
- alexanderheine
- 11. Aug. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Zwei Tage Lokalrundfunktage Nürnberg liegen hinter mir. Ein Ort, der mich seit über 25 Jahren begleitet, diesmal das erste Mal als Panel-Moderator. Das hat Spaß gemacht und ist ein Erlebnis, das immer noch nachwirkt. Eine Erkenntnis die bleibt:
„Das Feuer, das wir in anderen entzünden wollen, muss zuerst in uns selbst brennen.“
Klingt banal, von jedem schon tausendfach gehört, doch genau dieses Feuer fehlt in vielen Führungsetagen gerade erlebbar, vor allem, wenn es um echte Transformation geht.
Ich spüre das in vielen Gesprächen: Veränderung wird zwar gewollt oder angemahnt, aber sie wird nicht mutig und wirklich gelebt. Theoretisch ist ja alles klar, aber praktisch bleibt es leider nur beim guten Vorsatz. Der Wunsch nach Wandel ist groß, doch das Vertrauen in die Zukunft und den eigenen Prozess, das fehlt.
Woran liegt das?
Vielleicht, weil viele in unserer Branche immer noch glauben, sie müssten die Transformation alleine schaffen. "Alex, Du bist doch Kreativer, da wird uns doch wohl was einfallen". Diesen Satz habe ich als Verantwortlicher im Management so oft gehört, oder mir selbst gesagt. Heute, nach hunderten Stunden Weiterbildung und Beratung im Bereich Change & Transformationsmanagement weiß ich: Kreativität und Intuition alleine reichen leider für den erfolgreichen Wandel unserer Organisationen schon lange nicht mehr aus.
Ein weiterer Grund ist, dass wir Veränderung intern einfach oft wie ein weiteres „Projekt“ behandeln. Wir fragen viel zu selten: Wo stehen wir eigentlich wirklich? Sehen das die Mitarbeitenden genau so wie die Chefetage? Und was sind die Ursachen für die Symptome die wir loswerden wollen? Was blockiert uns wirklich, und zwar systemisch, kulturell und menschlich?
Und genau hier setze ich an.
Ich begleite Geschäftsführer:innen und Führungsteams der Medien- und Kreativbranche dabei, das Feuer wieder zu finden und es in ihrer Organisation wirklich wirksam zu entfachen. Nicht mit PowerPoint-Konzepten, sondern mit Systemverständnis, Haltung und einer klaren Schritt-für-Schritt-Begleitung.

Das ist ein wunderbarer Gedanke, den Sie hier teilen! Ich habe diesen Beitrag sofort in meinen Lesezeichen gespeichert, weil er mich wirklich zum Nachdenken angeregt hat. Ich bin Ihnen da absolut zuzustimmen, dass dieses innere Feuer, das wir in uns tragen, entscheidend dafür ist, was wir in der Welt bewegen können. Was mir besonders gut gefällt, ist die Betonung der Authentizität. Man spürt wirklich die Mühe und die Leidenschaft, die in diesem Text stecken. Es ist nicht einfach nur dahingeschrieben, sondern es hat Tiefe. Man merkt, dass Sie sich damit auseinandergesetzt haben. Ich habe festgestellt, dass dieses Prinzip nicht nur für die persönliche Motivation gilt, sondern auch, wenn man versucht, andere zu inspirieren. Wenn man selbst nicht dafür brennt, kann…
Das ist wirklich ein fantastischer Beitrag, einer der besten, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Kernaussage, dass man nur das Feuer in anderen entfachen kann, wenn es in einem selbst brennt, trifft den Nagel auf den Kopf. Das hat mich sofort angesprochen und ich unterschreibe das sofort. Ich frage mich nur, wie sich das in der Praxis genau umsetzen lässt. Nehmen wir an, ich bin in einer Führungsposition. Wie schaffe ich es, meine Mitarbeiter zu begeistern, wenn ich selbst vielleicht gerade nicht den größten Enthusiasmus verspüre? Muss man dann immer perfekt sein. Oder reicht es, wenn man authentisch seine eigenen Herausforderungen teilt und zeigt, wie man versucht, sie zu überwinden. Ich glaube, das Zweite ist viel realistischer und…